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Akkermansia muciniphila 30 Mrd. pasteurisierte Stämme/Kaps - PZN: 20377899

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Akkermansia muciniphila (30 Kaps.) a' 30 Mrd./Kaps. pasteurisierte Bakterien (Tagesdosis) PZN 20377899


Akkermansia muciniphila wurde im Jahr 2004 von Muriel Derrien und Willem de Vos an der Universität Wageningen in den Niederlanden identifiziert. Im Rahmen ihrer Forschung zu schleimabbauenden (mucinolytischen) Mikroorganismen beschrieben sie das Bakterium erstmals als Vertreter einer neuen Gattung. Die Bezeichnung Akkermansia wurde zu Ehren des niederländischen Mikrobiologen Antoon Akkermans gewählt.


Inhaltsstoffe: Akkermansia Muciniphila 3×10¹¹ TFU/g, mikrokristalline Cellulose (Füllstoff), Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapsel).                                           


TFU = Total Fluorescent Units (Gesamtfluoreszierende Einheiten, ein Maß für die Anzahl der Bakterienzellen). Verständlicher ausgedrückt: TFU steht für Total Fluorescent Units und beschreibt einfach formuliert, wie viele Bakterienzellen insgesamt enthalten sind. Die Anzahl wird mithilfe eines speziellen Leuchtverfahrens bestimmt, bei dem die Bakterien sichtbar gemacht und gezählt werden


Einnahme-Empfehlung: Erwachsene 1 Kapsel/d - 1/2 Std vor dem Frühstück oder zum Frühstück mit etwas Flüssigkeit einnehmen.


In den ersten Tagen kann es bei manchen Menschen zu einem leichten Blähgefühl oder zu Veränderungen der Stuhlgewohnheiten kommen. Diese Reaktionen sind in der Regel unbedenklich und zeigen, dass der Körper auf die Einnahme von Akkermansia anspricht. Meist klingen die Beschwerden innerhalb einer Woche von selbst ab.


Tipp: Falls dies auftritt, empfiehlt es sich, die Kapsel zusammen mit dem Frühstück einzunehmen statt auf nüchternen Magen. Sollten die Beschwerden länger als eine Woche anhalten oder sich verstärken, ist es ratsam, die Einnahme zu überprüfen bzw. fachlichen Rat einzuholen.


Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen bzgl. NEM dürfen wir in der EU/DE keine Aussagen über ernährungsphysiologische Aspekte veröffentlichen. Wir verweisen auf diverse medizinische und wissenschaftlich fundierte Veröffentlchungen im Internet.


Weitere Informationsquellen:


Patrice D. Cani et al. (2017)
Pasteurized Akkermansia muciniphila increases whole-body insulin sensitivity in humans.
Nature Medicine

Variationen

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Details

Seit seiner Entdeckung ist die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu diesem Bakterium rasant angestiegen. Aus einem zunächst kaum bekannten Mikroorganismus entwickelte sich Akkermansia muciniphila zu einem der intensivsten untersuchten Vertreter der menschlichen Darmflora.

Diese große Aufmerksamkeit ist gut begründet. Akkermansia muciniphila ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Mikrobioms und besiedelt bevorzugt die Schleimschicht des Darms. Bereits der Name gibt Hinweise auf seine Funktion: „muciniphila“ bedeutet „mucinliebend“. Das Bakterium nutzt Mucin, einen zentralen Bestandteil der Darmschleimschicht, als Nahrungsquelle.

Die Menge, in der Akkermansia muciniphila im Darm vorkommt, variiert erheblich zwischen einzelnen Personen. Diese interindividuellen Unterschiede haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Forschungsarbeiten angeregt.

Lebende vs pasteurisierte Akkermansia muciniphila Stämme?

In der Europäischen Union sind lebende Akkermansia muciniphila-Bakterien derzeit nicht für den Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen. Unabhängig davon würden wir jedoch bewusst die pasteurisierte Form bevorzugen. Diese Entscheidung basiert nicht auf regulatorischen Vorgaben, sondern auf den spezifischen Wirkmechanismen dieses Mikroorganismus.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die gesundheitsrelevanten Effekte von Akkermansia muciniphila nicht an die Lebensfähigkeit der Bakterie gebunden sind, sondern an ihre Zellstruktur. Durch die Pasteurisierung werden die Bakterien zwar inaktiviert, die äußere Zellmembran bleibt jedoch vollständig erhalten – einschließlich der funktionell bedeutsamen Oberflächenproteine. Besonders gut untersucht ist das Membranprotein Amuc_1100, das mit Rezeptoren der Darmwand interagiert und so physiologische Effekte vermittelt (Patrice D. Cani & Willem M. de Vos, 2017). Da die strukturelle Integrität erhalten bleibt, findet diese Interaktion auch nach der Pasteurisierung weiterhin statt.

Darüber hinaus können lebende Akkermansia-Bakterien theoretisch die Schleimschicht des Darms abbauen, da Mucin ihre natürliche Nahrungsquelle darstellt, und dabei mit anderen Mikroorganismen konkurrieren. Diese potenziellen Effekte entfallen bei der pasteurisierten Form vollständig. Dadurch lässt sich pasteurisierte Akkermansia muciniphila problemlos mit anderen Probiotika kombinieren, ohne dass unerwünschte Wechselwirkungen mit lebenden Stämmen zu erwarten sind.

Vor diesem Hintergrund konzentriert sich ein Großteil der aktuellen Forschung gezielt auf die pasteurisierte Variante – nicht als Kompromiss, sondern als bewusste, wissenschaftlich begründete Wahl (Cani et al., 2022)